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Artikel in der Kategorie 'Michel Gondry'

Michel Gondry im Interview mit Harvard-Professor Robert Stickgold

von David Schubert. Lust auf mehr? Schauen Sie in die Kategorien beste Posts, alle Posts, über Video/Animation, über Kunst, Michel Gondry, Videokunst

(Videosuche rechts oben: Suche nach gondry stickgold)
Michel Gondry, Musikvideoregisseur und einer der führenden Köpfe der Musikvideo-Videokunst, spricht mit Robert Stickgold, dem führenden US-Schlafwissenschaftler und Professor für Psychologie an der Harvard Medical School über Schlaf, Träume, Naturwissenschaften und Filmproduktion.
Rund 50 Minuten, nett anzusehen und ganz gut gemacht.

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IAM - Le danse le mia (R: Michel Gondry) :: geniale Zoomtechnik

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(Videosuche rechts oben)

Im ganzen Video kein Schnitt. Nur Vorwärtszoom, exakt auf den ersten Schlag im Takt. So sieht es aus. Auf der anderen Seite: Eine komplette Geschichte, ständiger Wechsel der Orte, der Beleuchtung, der Personen, der ganzen Szenerie. Über äußerst clevere Schnitte während des Zoomens, bei denen Kernelemente des Bilds stabil bleiben, erfindet Gondry in diesem Clip eine neue Form des Schnitts, der ungewohnt cool daherkommt und wie nebenbei den klassischen Schnitt um Dimensionen erweitert: Die Dimensionen der Zeit und der Tiefe. Denn Gondry erzählt die Geschichte durch die nach innen zoomenden Schnitte als Weg in unbekanntes Terrain. Vom Parkplatz kommt er zum Türsteher, in die Disko, zu den Protagonisten, um schließlich über sie zu erzählen und gegen Ende sich an allen Stationen vorbei mit herauszoomenden Schnitten aus den einzelnen Drehorten heraus zu bewegen. Das hat etwas von einer Schneekugel, es entlarvt die herangezoomten Details als spröde Konstanten einer nur scheinbar über den Dingen schwebenden Welt.
Auf höherer Ebene ist das Video eine innovative Auseinandersetzung mit Rhythmus in Verbindung zu Raum und Zeit. Rhythmus, Raum, Zeit? Richtig. Das Video erinnert auch an Rauschzustände. Ist in seiner assoziativen Schnittkultur sogar eine ganz gute Visualisierung dafür, dass alles wie aus einem Guss und gleichzeitig subcutan unverbunden erscheint.

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die Idee des Erzählens :: Björk - Bachelorette (R: Michel Gondry)

von David Schubert. Lust auf mehr? Schauen Sie in die Kategorien Zeit, Raum, Natur, beste Posts, alle Posts, Verweise auf Fotographie, Verweise auf Typographie, Bewegtes, Farbe, Michel Gondry, Verweise auf Kunst, Narration, Videokunst

(Videosuche rechts oben)

 

 

Schwarz weiß fängt es an, das Musikvideo von Björk: Eine Frau gräbt im Wald und findet ein leeres Buch. Ein Buch, das sich schreibt, während sie lebt. Sie gibt das Buch, das Buch ihres Lebens heraus, und wird bekannt. Verliebt sich in den Herausgeber, wird ein Star, ihre Geschichte wird für das Variete adaptiert und nach dem Buch ein zweites Mal gespiegelt: Im Variete erzählt sich ihr Leben wieder etwas gröber, archetypischer, bunter, ferner von der Wirklichkeit und auf einer Art ihrem Archetyp näher. Teil des Stücks ist die Adaption der Geschichte im Theater - einer Bühne auf einer Bühne, vor der die wahren Protagonisten sitzen.
Als ob diese Verschachtelung der Narration nicht genug wäre für fünfeinhalb Minuten: Gegen 3:40 beginnt das wahre Leben sich zu ändern - und mit dem wahren Leben die Bilder, die das Leben in der Autobiographie und mit ihr in das Variete und die Bühne im Variete geworfen hat. Die Bilder transformieren in Pflanzen und Blätter. Die Natur holt sich ihre Geschichte zurück, die nur in ihr Leben kann.
Am Ende singt Björk in der Natur.
In Farbe.

 

 

Das Musikvideo gehört zu den populärsten Werken von Michel Gondry, der als der innovativste Kopf der internationalen Musikvideoszene gilt: Sein Spiel mit Farben und Filmstilen untermalt den Plot, der in fünf Minuten nicht nur drei verschachtelte Ebenen durchläuft, sondern auch eine rekursive Beeinflussung der Ebenen erzählt - von der Bühne ins Leben eine Abgabe der Handlungsautonomie und von der Natur zur Bühne deren Rückeroberung. Selten wurde in fünf Minuten mehr über das Wesen des Erzählens erzählt.
Und nie schöner.

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Oui Oui :: frühe Meisterwerke von Michel Gondry

von David Schubert. Lust auf mehr? Schauen Sie in die Kategorien Verweise auf Malerei, Narration, alle Posts, Verweise auf Kunst, Michel Gondry, Farbe, Animation, Videokunst

Die Ikone der Musikvideoregie, Michel Gondry, ist eigentlich Drummer einen Band namens Oui Oui gewesen. Um die zu puschen hat er begonnen, Musikvideos aufzunehmen. Björk hat die Videos gesehen, Gondry verpflichtet und der Rest ist Geschichte. Hier sind ein paar der Meisterwerke von Großmeister Gondry aus der Zeit vor dem großen Geld.

(Videosuche rechts oben: Suche nach Oui Oui - Junior et sa voix d’or oder Oui Oui La ville)

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Drummer, Zufälle und der Weg zum kreativsten Regisseur der Welt :: Michel Gondry, eine Einführung

von David Schubert. Lust auf mehr? Schauen Sie in die Kategorien über Video/Animation, alle Posts, über Kunst, Michel Gondry, Bewegtes, Videokunst

gondry press portraitMichel Gondry, geboren am 8. Mai 1963 in Versailles (Frankreich). Werbefilmer, Kunstfilmer, Regisseur, Drehbuchschreiber. Gilt als kreativster Musikvideoregisseur der Geschichte.

Ursprünglich war Michel Gondry Drummer der französischen Band Oui Oui. Als die Band populärer wurde, begann er, kleine Videos zu den Songs zu drehen. Durch Zufall sah Björk eins dieser Videos und der Rest ist Geschichte: Sie gab ihm den Auftrag, einen ihrer Songs zu visualisieren. Man muss wissen, dass Björk dafür bekannt ist, die aufwändigsten und kreativsten Videos produzieren zu lassen (sie ist die einzige, die mit allen großen Musikvideoregisseuren gearbeitet hat). Und jetzt gibt Björk den Auftrag für “Human Behaviour” einem Mann, den noch keiner kennt. Das Video kam in die MTV Heavy Rotation und wurde ein Riesenhit - und für Gondry war es der internationale Durchbruch.

// Preise, die Gondry bisher für seine Arbeiten erhalten hat

//Filmografie und Musikvideos

//große Übersichtsseite über Gondry mit viel Infomaterial über ihn und seine Werke

//IMDB-Seite von Michel Gondry u.a. mit vielen Fotos

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