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Artikel in der Kategorie 'Inspirationsmaschinen'

Human Clock: die Uhrzeit als Kunst

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Man könnte jetzt viel philosophieren darüber, dass die Zeit dargestellt wird über Fotos, die eigentlich grade zeitlos sind, aber viel netter ist ein Blick auf die Seite, der spricht für sich selbst: Humanclock. Ich find´s großartig.

Wer noch nicht genug hat: HumanCalendar bietet das Ganze als Monatskalender.

please wait – your dream is loading

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Der Traum on demand, das kann nur schiefgehen, denkt man. Leonardo Solaas hat 2005 eine Maschine entwickelt, die Träume auf Bestellung ausliefert. Was sie dafür braucht, ist das Thema des Traums in Form mehrerer Schlagworte. Und was sie liefert, ist wirklich beeindruckend: Das System sucht Bilder, die zu den Schlagworten passen und verortet diese in einen visuell-assoziativen Raum, indem Farben und Formen in tausenden von kleinen Linien verfremdet werden. Was entsteht sind langsam sich konkretisierende Bilder zwischen Farbklecksen, der Ästhetik der Geometrie und archetypischen Elementen eben jener Bilder, die durch die Art der Darstellung einen ganz eigenen Sog entwickeln: dreamlines ist der Versuch, dem Internet seine Definiertheit zu nehmen. Der Konkretion der digitalen Information das Nebulöse des Gedankens zurückzugeben, inmitten gestochen scharfer Fotos, die genau vorgeben, was sich denken lassen soll, den Raum für die Assoziation neu zu definieren. In diesem Sinn ist das Projekt dreamlines ein Paradigmenwechsel: War das Internet bzw. digitale Informationsrepräsentation insgesamt seit jeher gekennzeichnet durch stetig zunehmende Klarheit, Fehlerfreiheit – im ästhetischen Sinn: Perfektion des Abbilds – so wird hier deutlich, dass eine Antithese der ästhetischen Entwicklung ansteht, die Wiederentdeckung des schemenhaften, der Phantasie, der Freiheit einer Form. Dass diese Rückbesinnung kein Rückschritt ist, zeigt der interaktive und bewegte Charakter der Installation: Was Leonardo Solaas hier vorlegt ist kein schemenhaftes Bild, sondern der einem digitalen Zeitalter angemessene Mechanismus, mit dem bestehende Information zu einem solchen zusammengefügt wird. Dreamlines ist genuin digital und schafft einen interaktiven Raum assoziativer Bildlichkeit, der hochtechnisch umgesetzt wird. Und auf eine eigentlich poetische Weise, spannt diese Installation im Mediendiskurs ganz neue Bedeutungsebenen auf. Wie Leonardo Solaas selbst schreibt:

Who is dreaming? The user, or the Internet itself? In a certain way, both.

Symbole auf Abruf :: den eigenen Claim mit einem Klick auf Kirchen, Kassetten und Medallien

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Typographische Symbole mit neuen Inhalten zu versehen ist eigentlich ein alter Hut (wir hatten´s schonmal, hier oder hier), aber immer wieder interessant. says-it.com ist ein Dienst, der das Plagiieren so einfach macht, dass es eine Freude ist. Mit einigen Klicks erhält man ziemlich beeindruckende Werke. Eine Kostprobe:


[tags]Medienkunst, Claim, Fotomontage, Logodesigner[/tags]

Typographie :: die 100 besten Schriften und 1000 umsonst

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Es soll ja noch Leute geben, die nicht glauben, das Typographie reine Kunst ist. Der Macher vom lesenswerten Fontblog hat eine Edition der besten Schriften rausgebracht und dazu eine recht informative Webseite gebastelt: Über die 100 besten Schriften der Gegenwart. Sehr lesenswert. Dummerweise kosten diese Schriften ein Heidengeld – mehrere hundert Euro für eine Neue Helvetica sind üblich. Die preiswerteren findet man dann unter 1001fonts.com. Nicht so gut, zugegeben.

[tags]fonts, typographie, neue helvetica, beste Schriften, Schriften, fontblog, Schriften der Gegenwart, 1001fonts.com[/tags]

del.icio.us :: die Mutter der Lesezeichen

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Joshua Schachter hat den Dienst 1993 gegründet und nicht gewusst, was er da lostritt: Eine Million Nutzer hat del.icio.us heute und ist unangefochtener Marktführer der social-bookmarking-Dienste, der sozialen Lesezeichen. Jeder dieser Nutzer speichert seine Lesezeichen nämlich dort und macht sie damit der gesamten Community verfügbar. Was dabei entstanden ist, ist das größte verschlagwortete Verzeichnis von herausragenden Webinhalten, das es derzeit gibt. Kein Wunder, dass Yahoo 2005 zugegriffen und sich den Dienst einverleibt hat.

Für die Inspirationssuche zu einem sehr spezifischen Thema sehr gut geeignet. Wenn man eine gute Seite gefunden hat, lassen sich übrigens mit http://similicio.us sehr gut inhaltlich verwandte Seiten finden.

//del.icio.us

Stumble Upon :: Finden, bis der Arzt kommt

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Sauber. Du klickst auf einen Knopf im Browser und rast zu einer Seite, die irgendwer für Dein Thema empfohlen hat. Das ist die Kurzversion eines Projekts namens StumbleUpon, das mittlerweile zu den erfolgreichsten SocialNetworks des Internet zählt. Alles, was man braucht, ist eine Erweiterung für Firefox bzw. Internet Explorer und eine kostenlose Registrierung, bei der man aus einigen Duzend Themen seine Favoriten wählt. Und dann findet man mit StumbleUpon die besten Seiten, die man finden kann.

Ausprobieren. Unbedingt.

// Stumble Upon

Wörter im Netz :: ein paar Steingruben für Künstler

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Ein Reimautomat findet sich unter www.rhymer.com. Der Nutzer gibt ein Wort ein, der Rhymer findet englische Reimwörter. Für alle erinnerungsgeplagten Dichter dieser Welt. Und für die nostalgischen hat das Netz auch etwas parat: Das OTR Network: Originalaufnahmen von Nachkriegsradiosendungen aus Amerika. Gäste wie Humphrey Bogart oder Orson Welles im Interview bei den Radiogrößen der alten Zeit. Rund 12.000 Sendungen frei abrufbar im Archiv, natürlich kostenlos.
Ein Beitrag für das papierlose Büro kommt von Staedler: Dort kann man per Internet eine Notiz versenden. Ob das alles war? Ja. Allerdings handelt es sich um eine Notiz, die man zwar weltweit eintippen kann, die aber dann Bleistift und in Handschrift geschrieben, in einen Brief gepackt und quer durch Australien geschickt wird. Stichwort: Wiedererweckung der Tradition in neuem Kleid.
Kann man übrigens auch zum nächsten Werkzeug sagen. Stellen Sie sich vor: Jemand nimmt sich eine Logo, schreibt drei Wörter alternierend an die Ränder, sagen wir so 500 Mal, und zieht dann das Logo weg. Wer sich´s nicht vorstellen kann, sollte es sich anschauen: Weg vom bösen Trademark, hin zum soliden Wortsalat.