flickrvision :: eine Idee von der Globalisierung an sich



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Zwei Dienste haben in den letzten zwei Jahren das Internet tüchtig umgekrempelt. Google Maps und Flickr. Dass sich damit auch die Art verändert hat, wie wir die Welt wahrnehmen, zeigt ein Projekt von David Troy, der schon das vielgelobte Kunstprojekt Twittervision programmiert hat. Das Projekt zeigt eine Weltkarte, die ständig zu den Orten grade abgeschickter Twitter-Nachrichten fährt. Eine Übersicht des globalen Small-Talk. Flickrvision ist noch etwas cooler, weil die Visualität der Geographie mit den Fotos korrespondiert: Die Karte zoomt zu Erdteilen, von denen ein paar Sekunden vorher Flickr-Bilder hochgeladen wurden. Sehr empfehlenswert und eindrucksvoll. Das Moma in NewYork wird beide Werke demnächst vorstellen. Bevor David Troy von Journalisten überrollt wird, kann man ihm noch die Freundschaft anbieten: Wie es sich für einen Medienkünstler im global web gehört, hat er einen Facebook-Account.


eine Antwort to “flickrvision :: eine Idee von der Globalisierung an sich”

  1. Daniel Rollos Says:

    Ich weiß garnicht, was alle an Flickr so besonderes finden. Denn Solche Services gab es schon lange vor Flickr, also Seiten, wo man anderen Usern seine Bilder präsentieren kann, bzw. wo man seine Bilder hochladen und speichern kann. Warum hat sich also gerade Flickr durchgesetzt?

    Daniel

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